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Weniger ist mehr und deswegen ist es manchmal wichtiger, was eine App nicht können und haben sollte, als die Features, die es hat. Wir haben die Liste mit den entscheidensten Don’ts zusammengefasst.

Ego is the enemy

A photo by Aron Van de Pol. unsplash.com/photos/hXOGHaGCtdA

Ein Startup hat eine tolle Idee, sie haben einen Grafik-Designer für ein CI Design beauftragt und haben quasi alles, was sie für einen Start einer tollen App benötigen. Nun soll die App Design Agentur mithilfe des CI Design und dieser brillianten Idee des Entrepeneurs eine Erfolgsstory schreiben. Häufig ist Startups die Außenwirkung weitaus wichtiger, als die Mission, die sie zu erledigen haben. Je mehr wir unser Ego und die Außenwirkung ignorieren und den User in das Zentrum setzen, umso höher wird der Erfolg einer Startup App sein. Apps sind Werkzeuge und ist das Logo auf einem Werkzeug so groß, dass es sich ohne Ablenkung kaum nutzen lässt, werden viele User wieder zu herkömmlichen Mitteln greifen. Get the ego out of the way.

Zu lange Wege nach Rom

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Man kann den User auf viele Wege zu seinem Ziel führen. Zu lange Wege sind aber ein absolutes No-Go. Das Hauptmenü hinter einem Burger-Menu verstecken, ist der erste Fehler. Wichtige Features in den Tiefen des App Design verstecken, ist der nächste Fehler. Aber wie lässt es sich lösen, dieses ewige Problem der Tap-Wege? Fragen wir doch die User! Eine gute Strategie und das Verständnis für den User sind eigentlich alles, was wir benötigen, um Features dort zu platzieren, wo wir sie benötigen. Meistens lohnt es sich sogar, alles so radikal nach den Wünschen des Users zu gestalten und das Übrige vollkommen rauszunehmen, um eine herrliche Experience zu schaffen. Wenn dann 3% über fehlende Features nörgeln aber 97% über diese nahtlose Experience glücklich sind, haben wir als App Agentur einen großartigen Job gemacht.

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110% sind eigentlich nur 10%

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Es gibt viele Möglichkeiten, um Kunden mit ihren gewünschten Funktionen zu versorgen. Eine Kamera lässt sich sehr leicht mit Helligkeits-Reglern, Filtern und Share-Funktionen ausstatten, alles schon da gewesen. In welchen Situationen verwendet der User die Kamera aber? Ist es eine Kamera-App für Essen? Brauchen wir also eine gute Indoor-Anpassung des Lichtes und automatisches Erkennen des Restaurants über die GPS-Daten, um es dem leckeren Essen zuzuordnen. Diese 110% zeigen dem User: Ich verstehe dich und deine Situation. So schaffen wir eine Verbindung mit dem Nutzer der App und unzählige zufriedene Kunden. Die 110% sind nicht nice-to-have, sie sind der einzige Grund für das Benutzen der App.

Das Burger-Menu hat ein Verfallsdatum

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Es ist soweit, der Burger ist alt und lange über das Verfallsdatum hinaus. Man möchte meinen, dass User mittlerweile das Menü-Icon verstanden haben aber weit gefehlt, denn so leicht funktioniert das menschliche Wesen sind. Zielgruppen über 40 tun sich schwer mit dem „Navigation-Drawer“ und ruinieren jede gutgemeinte Vorstellung eines UI Designer. Außerdem macht das Burger-Menü UX Designer faul: Man beschäftigt sich zu wenig mit der Frage „was erwartet der User wo?“ und schmeisst alles achtlos in das Seitenmenü. Mit einer Tabbar zu arbeiten, regt zum Nachdenken an. Fragt man den End-User werden auch die letzten Fragen beantwortet werden und eine stimmige App kommt dabei heraus. Auch Spotify und Co. gehen zurück zu Tabs, tun Sie es auch.

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Multi-System-Apps und Web-Views, nicht cool

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Es ist eine Krankheit, die Multi-System-App, also Apps technisch gleichzeitig im Android Design und iOS Design zu veröffentlichen. Warum eine Zielgruppe glücklich machen, wenn man auch mehrere einigermaßen verschrecken kann? Multi-System-Apps oder Web-Views in Apps sind das Zeichen für „wer billig kauft, kauft zweimal“. Die Qualität großer Apps ist mittlerweile so hoch, dass das Ergebnis dieser Sparmaßnahmen beim User mittlerweile schnell sauer aufstößt und nicht unbeachtet lässt. Was ist so schlimm daran, erst eine App zu kreieren, diese aber mit Liebe und Zuneigung? Schlägt die Idee an, lassen sich weitere Systeme schnell nachziehen.

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