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Brand Design in der Werbung ist so einfach. Spannende Marke, lustiger Werbespot und schon ist das Image perfekt. Aber wie sieht es mit Apps aus? Wie können Apps heute noch hervorstechen?

Intuitive Interaktionselemente

Viele Apps funktionieren auf die selbe Art und Weise: Listen, Detailseiten & Such-Funktionen. Alles hat sein Schema und das ist gut so, denn User wollen bei vielen Aufgaben nicht überrascht werden, sondern ihre Aufgaben erledigen. Hier ist aber genau die Schnittmenge, die man sich zu Nutze machen kann, um seiner User Experience mehr eigene Brand einzuhauchen. Durch intuitive und neuartige Interaktionen bekommt die App ein eigenes Gesicht und das lediglich durch die Interaktion und nicht durch etwa Farbe oder Typografie.

Was Tinder mit seinen Karten oder Pinterest durch seine Kacheln erreicht hat ist ganz einfach: Was will der Nutzer in meiner App erreichen und gibt es einen besseren Weg als dies mit Standard-Elementen zu erreichen? User Experience Designer können hier kreativ werden und mit UX Tools wie FramerJS Elemente schaffen, die einer Marke wirklich Ausdruck verleihen können.

Inspirierte Styles

Smile bei Dribbble

Flat, unscharf und nun auch noch fette Typografie: Der Status-Quo der Apps inspiriert sich weitestgehend an sich selbst und hat über die letzten 5-10 Jahre nicht viele Revolutionen für uns bereit gehabt. Hier ist es leicht mit seiner App hervorzustechen. Sei es Magazin-Elemente, waghalsige Layouts oder Inspirationen aus japanischen Wasserfarben-Malereien: Mit einfachen Elementen können User Interface Designer den Markt revolutionieren und sich vom Rest absetzen.

Wer sich außerhalb der App-Industrie inspiriert, hat einen unschätzbaren Fundus an Stilmitteln. Doch Vorsicht: Genau so wichtig wie die Inspiration von außen ist das Einhalten der Regeln der jeweiligen Plattform. Wenn Android App Designer plötzlich anfangen Buttons zu bauen, die das 5-fache an Größe besitzen, werden User schnell abgeschreckt. Die Balance aus Inspiration und Regeln ist hier der Schlüssel.

Spannende User Experience

Gleb bei Dribbble

Lange Jahre haben Apps den User mit einem Grid aus Menüpunkten begrüßt. Dann kamen Home-Screens mit relevanten Infos und teilweise wurden auch Listenpunkte als erste Auswahl präsentiert. Diese Standards sind nett aber zeugen häufig auch von Faulheit, denn wer sich wirklich mit seiner App auseinandersetzt braucht kein Burger-Menü und erst recht kein Grid als Startseite. Aber was lässt sich tun, um die App durch gute User Experience hervorstechen zu lassen? Der Fokus auf das Problem des Users. Was möchte er wirklich und wie kann er schnell dort hinkommen?

Jeder, der gerade dabei seine App vor Augen hat und sich mental seinen Nutzer vorstellt, bekommt schnell ein Gefühl dafür, was er wollen könnte. Man kann eine Navigations-App entwickeln, die eine Karte zeigt und in einem Untermenü die Inspirationen versteckt oder diese einfach am unteren Rand als swipable Cards anzeigen, um die Inspiration genau an diesem Ort zu ermöglichen. Ab hier kann man kreativ werden und anfangen zu forschen. Legt ein App Designer hier den Fokus auf das Problem des Users, kann er überraschende Ideen entwickeln.

Nicht Flat sondern Brand

Derek Bradley bei Dribbble

Wir sagen als Startup-App-Designer häufig: Ignoriere App-Standards und macht euer eigenes Ding! Zu radikal? Keineswegs, weil nach den Design-Guidelines von Apple und Google tanzen sie alle und da ist es leicht hervorzustechen. Gerade wenn es um Farbe und Typografie geht, lässt sich in Apps viel variieren. Durch eine Schrift und eine eigene Farbwelt kann man hier wirklich punkten. UI Designer sollten hier häufiger überlegen: „Was wollen wir?“ und nicht, was die Human Interface Guidelines von Apple erwarten. Airbnb ist ein sehr gutes Beispiel und schafft ein Design, dass abseits von Material Design und Apples Design-Sprache funktioniert und damit eine ganz eigene Welt eröffnet.

Liebe zum Detail

desiign, Brand und UI Designer aus Hamburg

Most Apps are shitty these days. Es ist einfach so und das ist meistens der mangelnden Geduld geschuldet. Die App muss online, denn die Investoren drängen. Was viele nicht wissen: Auch Investoren sind an Erfolg interessiert und die Vergangenheit zeigt, dass professionelles UI Design einfach zum Erfolg führt. Als UI Design Agentur haben wir dies in der Vergangenheit schon häufig erlebt. Hier gilt es durch Liebe zum Detail hervorzustechen. Eigene Iconsets, liebevoll ausgewählte Farben und spannende Interaktionen sind hier gute Möglichkeiten, um User von sich zu überzeugen. Und wie in jedem gut eingerichteten Wohnzimmer gilt die alte Regel: Der Mensch kann nicht mit dem Finger drauf zeigen, spürt aber, dass Harmonie herrscht und das ist genau was Design heutzutage braucht.

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